Tucumán – Grünes Land und große Geschichte
Der Garten der Republik
Argentiniens kleinste Provinz überrascht dich mit großer Vielfalt: Feuchte Bergwälder gehen in kühle Hochtäler über, während andernorts Zitrusplantagen und Zuckerrohrfelder das Bild prägen. Ihr üppiges Grün brachte Tucumán den Beinamen El Jardín de la República, „Garten der Republik“ ein.
Ein Blick in die Geschichte
Am 9. Juli 1816 erklärten Abgeordnete in San Miguel de Tucumán die Unabhängigkeit der Vereinigten Provinzen von der spanischen Krone. Die Casa Histórica de la Independencia erinnert an diesen entscheidenden Moment. Später prägte die Zuckerindustrie die Provinz – mit wirtschaftlichem Wachstum, aber auch großen sozialen Gegensätzen.
Ein Blick auf den Teller
Ein Sánguche de milanesa ist hier mehr als ein schneller Imbiss: Knusprig paniertes Fleisch kommt mit Tomaten, Salat und Saucen ins Brot. Eigene Sangucherías widmen sich dieser Spezialität. An Feiertagen darf es deftiger werden: Ein Locro mit weißem Mais, Hülsenfrüchten und Fleisch bringt Wärme und Geschmack auf den Tisch.
Geheimnisvoller Ort – Die Höhenruinen von La Ciudacita
Hoch in der Sierra de Aconquija liegen die steinernen Überreste von La Ciudacita. Auf über 4.000 Metern erzählen Plätze, Mauern und alte Wege von der Anwesenheit der Inka. Die abgelegene Anlage erreichst du auf einer anspruchsvollen, mehrtägigen Bergtour mit fachkundiger Begleitung, ist ein besonderer Ort zwischen Wolken und Geschichte.
Catamarca: Wir reisen weiter zu stillen Bergen, fruchtbaren Tälern und alten Lehmbauten. In Catamarca erwarten dich Andenkultur und Landschaften, die zum Innehalten einladen.
