Mendoza – Weinberge am Fuß der Anden
Grüne Oasen vor hohen Bergen
Am Fuß der Anden liegt Argentiniens bekannteste Weinregion. Zwischen trockenen Ebenen wachsen grüne Oasen mit Reben und schattenspendenden Bäumen. Bewässerungskanäle bringen Wasser aus den Bergen ins Tal und machen sichtbar, wie eng das Leben hier mit den Anden verbunden ist.
Ein Blick in die Geschichte
Die Stadt Mendoza wurde 1561 gegründet. Hier bereitete José de San Martín den Andenübergang von 1817 vor, einen entscheidenden Schritt im Unabhängigkeitskampf Chiles und später Perus. Nach einem schweren Erdbeben 1861 wurde die Stadt mit breiten Straßen und großzügigen Plätzen neu aufgebaut.
Ein Blick auf den Teller
Ein kräftiger Malbec und ein gemütliches Asado gehören für viele Menschen zu Mendoza. Daneben lohnt sich eine Carne a la olla: langsam im Topf geschmortes Fleisch, je nach Rezept mit Gemüse und Wein. Hier darf das Essen ruhig etwas dauern, besonders in guter Gesellschaft.
Geheimnisvoller Ort – Die alten Minen von Paramillos
In Paramillos de Uspallata erzählen verlassene Bergwerksanlagen und Mauerreste von der Arbeit früherer Generationen. Mit fachkundiger Begleitung kannst du mehr über diese Bergbaugeschichte erfahren. In der Umgebung liegt außerdem der versteinerte Wald, den schon Charles Darwin untersuchte, eine Reise in eine ganz andere Vergangenheit.
Neuquén: Wir reisen weiter nach Süden und beginnen unsere nächste Etappe durch Patagonien. Dort erwarten dich Vulkane, Seen, Wälder und die weiten Landschaften des Landesinneren.
