Tierra del Fuego – Wo das Land endet und der Blick weitergeht
Feuerland zwischen Wald und Meer
Jenseits der Magellanstraße erwartet dich der argentinische Teil Feuerlands. Berge, Moore, Wälder und zerklüftete Küsten prägen die Landschaft. Am Beagle-Kanal liegt Ushuaia, für viele Reisende das ersehnte „Ende der Welt“. Für uns endet hier der erste Abschnitt unserer gemeinsamen Reise.
Ein Blick in die Geschichte
Selk´nam, Yámana und weitere indigene Völker lebten hier lange vor der europäischen Ankunft. Krankheiten, Vertreibung und gezielte Verfolgung brachten ihnen im 19. und frühen 20. Jahrhundert verheerendes Leid. Ihre Nachfahren tragen Geschichte und Kultur bis heute weiter. Ushuaias Entwicklung ist außerdem mit einer anglikanischen Mission und dem späteren Gefängnis verbunden.
Ein Blick auf den Teller
Die Centolla, eine südliche Königskrabbe, gehört zu den bekanntesten Spezialitäten. Ihr zartes Fleisch wird beispielsweise gekocht oder überbacken serviert. Auch Merluza negra, der Patagonische Zahnfisch, findet sich auf den Speisekarten. Dazu der Blick aufs Wasser und die Mahlzeit wird zur Reiseerinnerung.
Geheimnisvoller Ort – Der Leuchtturm am Cabo San Diego
Am östlichen Ende der Isla Grande liegt das abgelegene Cabo San Diego. Sein Leuchtturm blickt auf die Le-Maire-Straße zwischen Feuerland und der Isla de los Estados. Die raue Küste gehört zu jener Seite Feuerlands, die du nur mit sorgfältiger Planung und ortskundiger Begleitung kennenlernst, fern der üblichen Ausflugsrouten.
