La Pampa – Das weite Herz der argentinischen Ebenen
Wo dein Blick Raum bekommt
Weite Weideflächen, trockene Ebenen und große Horizonte prägen La Pampa. Die Provinz verbindet die feuchteren Graslandschaften im Osten mit trockeneren Gebieten im Westen. Dazwischen liegen Caldénwälder, kleine Orte und lange Straßen, auf denen du die Entfernungen Argentiniens besonders spürst.
Ein Blick in die Geschichte
Indigene Gemeinschaften, darunter die Ranquel, bewahrten hier lange ihre Eigenständigkeit. Die militärischen Feldzüge des späten 19. Jahrhunderts brachten Gewalt, Vertreibung und Landverlust. Danach breiteten sich neue Siedlungen und große Viehzuchtbetriebe aus. Später ließen sich auch mennonitische Gemeinschaften in der Provinz nieder.
Ein Blick auf den Teller
Rind- und Lammfleisch gehören zur ländlichen Küche. Beim Asado a la estaca gart das Fleisch langsam an einem Gestell neben der offenen Flamme. Auch Gerichte mit Hirsch‐ oder Wildschweinfleisch findest du in der Region. Für ein gutes Asado solltest du vor allem eines mitbringen: Zeit.
Geheimnisvoller Ort – El Castillo im Parque Luro
Zwischen den Caldénbäumen des Parque Luro steht ein Herrenhaus, das als El Castillo bekannt ist. Das einstige Jagdanwesen Pedro Olegario Luros erinnert mit seiner französisch geprägten Architektur an eine andere Welt. Heute verbindet das Schutzgebiet Waldlandschaft und Geschichte, ein überraschender Fund mitten in der Pampa.
Mendoza: Wir lassen die weiten Ebenen hinter uns und reisen nach Westen. Dort erwarten dich grüne Weinoasen, historische Andenwege und die hohen Gipfel an der Grenze zu Chile.
