Patagonien zwischen Bergen und Steppe
Im Norden Patagoniens verbindet Neuquén schneebedeckte Andengipfel, blaue Seen und Wälder mit trockenen Landschaften im Osten. Unter der Erde liegen außerdem bedeutende Erdöl‐ und Erdgasvorkommen der Formation Vaca Muerta. Natur und Energiegewinnung prägen die Provinz auf unterschiedliche Weise.
Ein Blick in die Geschichte
Für Pehuenche‐Gemeinschaften spielten die Samen der Araukarie traditionell eine wichtige Rolle. Im späten 19. Jahrhundert brachte die militärische Expansion des argentinischen Staates Gewalt und Landverlust für indigene Gemeinschaften. Später machten spektakuläre Dinosaurierfunde Neuquén auch als Fundregion bekannt, eine Geschichte, die Millionen Jahre weiter zurückreicht.
Ein Blick auf den Teller
In der Seenregion findest du Forelle, beispielsweise mit Kräuterbutter zubereitet. Eine besondere Zutat sind Piñones, die essbaren Samen der Araukarie. Himbeeren, Kirschen und andere regional angebaute Früchte begegnen dir in Kuchen, Desserts und Konfitüren. Für eine süße Pause unterwegs ist also gesorgt.
Geheimnisvoller Ort – Los Tachos am Domuyo
Im Schutzgebiet Domuyo zeigt sich bei Los Tachos die Wärme aus dem Erdinneren. Heißes Wasser und Dampf treten zwischen Felsen am Bach Covunco hervor. Die raue Berglandschaft wirkt dadurch beinahe lebendig. Mit ortskundiger Begleitung und Abstand zu den heißen Austritten kannst du dieses Naturphänomen kennenlernen.
Río Negro: Unsere Reise durch Patagonien geht weiter. Zwischen den Seen bei Bariloche, grünen Obstgärten und der Atlantikküste erwarten dich neue Gegensätze und Geschichten.
